Spielberichte

Unsere 1. Mannschaft im Einsatz!

Zusammenfassung der Herbstsaison

Unter den zahlreichen albanischstammigen Spielern, die in grossen Vereinen spielen, finden sich auch sehr viele junge Fussballspieler in den albanischen Fussballvereinen der Schweiz.

Es gibt über 20 albanische Vereine mit Dutzenden von Teams, die eine riesige Arbeit mit ehrenamtlicher Selbstorganisation durchführen und das ganze Jahr über täglich aktiv sind. Von Montag bis Sonntag und in gleichem Tempo die sportlichen Aktivitäten des Teams das ganze Jahr über fortsetzen, schreibt albinfo.ch

 

Mit diesen Vereinen und Fußballvereinen beginnt die Erfolgsgeschichte vieler junger albanischer Spieler, die mit ihren Auftritten nicht nur die Schweiz, sondern auch Albanien und den Kosovo stolz gemacht haben. Bei Spielern auf hohem Niveau lesen wir regelmäßig in allen Medien, ohne dabei kleine Bewegungen zu melden.

Was wir nicht sehen und lesen, sind ihre Familien und Landsleute, die in albanischen Klubs trainieren und spielen, die im Schweizer Fussballverband organisiert werden. Vergessen Sie nicht, dass das grösste Schweizer Fussballtalent Granit Xhaka der Sohn eines Mitbegründers des FC Dardania Basel ist. Ohne die Liebe und Leidenschaft für den Taulant-Vater von Granit Xhaja hätten wir wahrscheinlich nicht diese beiden Spieler, die uns die schönsten Fussballmomente mit der Schweiz Albanien gaben.

 

Albinfo.ch bietet eine umfassende Zusammenfassung der Herbstsaison der albanischen Mannschaften, die in den Amateurligen der Schweiz antreten.


In der Ostschweiz haben wir den FC Besa mit der längsten Tradition des albanischen Fußballs im Schweizer Fußball ausgezeichnet.

Besa St. Fußballverein. Gallen erzielte am Sonntag einen wichtigen Sieg im Espenmoos-Stadion, gegen den Nachbarn des FC Wittenbach und beendet damit die Herbstsaison mit einem tiefen 5: 2-Sieg. Angreifer Granit Çekaj erzielte drei Tore, einen Vincenc Lazraj und einen talentierten Mittelfeldspieler Enis Lela.

Herbstsaison Besa schließt den vierten Rang mit fünf Siegen, drei Unentschieden und drei Niederlagen.

"Die Ziele des Vereins waren klar", sagt Vincent. "Um die Meisterschaft zu gewinnen, haben wir es nicht geschafft."

FC Besa St. Gallen hat eine gute Meisterschaft entwickelt, die in jedem Spiel Besitz und Dominanz des Spiels hatte, aber nicht geschossen hat.

"Wir haben hart mit Spielern zusammengearbeitet und ich kann sagen, dass wir ein starkes Team haben, das weiß, wie man Fußball spielt. Aber in dieser Saison war das Schicksal, wie nie zuvor, nicht auf unserer Seite. Wir hatten für jedes Spiel 3-5 Mal 100%, aber wir haben nicht getroffen und wenn es nicht punktet, wird es verstanden, dann bekommen wir das Ziel ", sagt Co-Trainer Vincenc Lazraj.

FC Besa St. Gallen steht seit einigen Jahren an der Spitze der Tabelle und gilt als eine der stärksten Mannschaften der dritten Liga der Ostschweiz. Besa hat einige gute Spieler

 

Sieg zur Winterpause

Im letzten Spiel der Vorrunde in der Saison 2018/19 galt es im heimischen Stadion Espenmoos dem Nachbarn aus Wittenbach Parolie zu bieten. 

 

Das Spiel brauchte nur wenige Minuten um richtig ins Rollen zu kommen. Bei kühlen Temparaturen, wollten sich die Spieler wohl selbst aufwärmen und beide Mannschaften legten entsprechend motiviert los. So gelang es den Gästen aus Wittenbach sogar in Führung zu gehen. Flügelspieler Yves Oertli wusste sein Team in der zehnten Spielminute zur Führung zu schiessen. Der FC Besa brauchte lange um sich von diesem Gegentreffer zu erholen. Trotz guten Ballstafetten, mussten die Stadt-St. Galler rund eine halbe Stunde auf ihren eigenen ersten Treffer warten. Stürmer Granit Çekaj entwich seinen Bewachern und netzte zum vielumjubelten 1:1 ein. Nach dem Ausgleich bestimmte der FC Besa das Spielgeschehen auf dem Platz und suchte das Führungstor. Dies sollte tatsächlich nach nur zwei Minuten gelingen. Der starkaufspielende Jeronim Lazraj spielte von der rechten Seite einen schönen Ball zu Stürmer Granit Çekaj, welcher seinen zweiten Treffer markierte. Der FC Wittenbach konnte sich von diesem Rückschlag nicht schnell genug erholen, sodass weiterhin das Heimteam die Partie dirigierte. Kurz vor dem Pausenpfiff setzte Jeronim Lazraj in der 43. Minute zur Ecke an, sein Zuspiel verwandelte Abwehrchef Vincenc Lazraj im Zentrum per Kopf und baute die Führung zum 3:1 aus.

 

Nach dem Pausenpfiff behielt der FC Besa weiterhin die höheren Spielanteile. Das Spiel fand nun mehrheitlich im Mittelfeld statt und Besa kontrollierte den Ball gut zwischen den eigenen Reihen, ohne dass der FC Wittebach somit gefährlich in Erscheinung treten konnte. In der 59. Spielminute war es wiederum Granit Çekaj, welcher die Überlegenheit des Heimteams nutzte um die Führung auf 4:1 auszubauen. Sehr schön zu sehen, dass der Stümer wieder zu gewohnter Abschlussstärke findet. Wittenbach gelang in der 72. noch das zweite Tor durch Luca Brüllisauer, doch Besa-Spieler Enis Lela nahm die Spannung sofort wieder aus dem Spiel mit seinem Tor zum 5:2 Endstand in der 76. Spielminute. 

 

Mit einem Sieg verabschiedet sich der FC Besa somit in die Winterpause und überwintert auf dem soliden Tabellenrang Fünf. Eine ausführliche Zusammenfassung der Vorrunde folgt demnaechst.

FC Besa unterliegt dem FC Taegerwilen

In der Anfangsphase tasten sich beide Mannschaften ab und ging eher gemächlich zur Sache. Die Ausgangslage für beide Mannschaften war interessant, denn mit einem Sieg konnte man an die vorderen Plätze anschliessen. Lange mussten die Zuschauer auf das erste Tor warten. Schliesslich war es Granit Cekaj, welcher mit dem Führungstor die mitgereisten Fans in der 37. Minute erfreute. Die Führung sollte jedoch nicht lange wehren, denn nur sieben Minuten später glich das Heimteam zum 1:1 aus und markierte so auch den Pausenstand. Danach flachte das Spiel der St. Galler ab und der FC Tägerwilen übernahm die Spielkontrolle. Auf weitere Tore musste man auch in der zweiten Hälfte lange warten. Ab der 80. Spielminute drehten die Tägerwiler nochmals auf und konnten in der 82. Minute das Spiel drehen. Der FC Besa hatte nichts mehr entgegenzusetzen und gerat in der Abwehr mehrmals in Unterzahl, weil man den Ausgleich nochmals suchte. Daraus resulierten jedoch zwei weitere Gegentreffer, welche die Niederlage besiegelten. Mit einem 4:1 kehren die St. Galler wohl bedient ins Espenmoos zurück, wo man jedoch im letzten Spiel der Hinrunde, den Nachbarn aus Wittenbach bodigen will, um sich mit einem Sieg in die Winterpause zu verabschieden.

Sieg in Steinach

Nach der Punkteteilung im Derby gegen den FC St. Otmar, wollte der FC Besa in Steinach wieder siegen. Die Situation in der Tabelle lies darauf schliessen, dass Besa als Favorit in die Partie ging.

 

Schon in den ersten Spielminuten agierten die St. Galler hoch konzentriert und setzten die Abwehr der Steinacher unter Druck. Bereits nach fünf Minuten, gelang es Sheval Ljatifi den Ball sauber in die Mitte zu spielen, wo Pjeter Baftijaj nur noch einzuschieben brauchte, jedoch kam Letzterer den berüchtigten Schritt zu spät und konnte den Ball somit nicht ins Tor lenken. Die nächsten Minuten sollten jedoch weiterhin dem FC Besa gehören. Griseld Hoxhaj läuft nach einem schönen Steilpass direkt auf das Tor des Heimteams zu. Sein Schuss wird durch den Schlussmann Luca Alder an die Querlatte pariert und blieb noch im Spiel. Granit Cekaj reagierte am schnellsten und erzielte die Führung per Kopf zum 1:0 in der 10. Minute. In der ersten Halbzeit schien es nur in die eine Richtung zu gehen. Mehrmals setzten sich die St. Galler durch und lösten sich geschickt von Ihren Bewachern, aber die Chancen blieben ungenutzt und so ging es mit einer knappen Führung in die Katakomben. Der FC Besa verdankte auch Torhüter Tun Nikollaj, dass die 0 noch stand. Dieser konnte sich nämlich mehrmals im Eins-gegen-Eins als Sieger des Duells durchsetzen.

 

Das Spiel wurde in der zweiten Halbzeit gleich brisant weitergeführt. Nach nur zwei Minuten entschied der Schiedsrichter auf Strafstoss für den FC Steinach. Captain Manuel Bellini suchte sich seine Ecke aus und netzte den Ball zum Ausgleich ein. Der FC Besa lies sich jedoch nicht beirren und übergab das Zepter nicht aus der Hand. Nur drei Minuten später spielt Zoran Krnjic einen gefährlichen Ball durch einen Freistoss in den Strafraum des Heimteams, wo der grossgewachsene Zef Nushi die Kugel zur verdienten Führung lenkt. Der Treffer wird als Eigentor der Steinacher gewertet, weil ein Spieler des Heimteams wohl zuletzt am Ball war. Der FC Steinach glaubte jedoch weiterhin an einen Punktgewinn, so liefen sie jedem Ball nach und setzten die Spieler des FC Besa mehrmals unter Druck. Das mittlerweile auch körperbetonte Spiel verlor an Attraktivität. Die technisch versierteren St. Galler konnten sich durch ihre Schnelligkeit und den präzisen Zuspielen weiter gefährlich vor das Tor des FC Steinach spielen. Auf dem rechten Flügel tankte sich dann wiederholt Sheval Ljatifi durch und passte den Ball in den Rücken der Abwehr, wo Mittelfeld-Ass Enis Lela mit einem Weitschuss die Führung in der 75. Minute ausbaute. Die Steinacher reagierten auf den Treffer noch aufsässiger und warfen nun alles nach Vorne. Die Überzahl in der gegnerischen Hälfte der Gäste, ermöglichte dem FC Steinach den Anschlusstreffer in der 82. Minute zu erzielen. Das Spiel gewann so nochmals an Spannnung. In den letzten Spielminuten fokussierte sich der FC Besa darauf kein weiteres Gegentor zuzulassen und lauerte auf seine Konterchancen. Die Genheiten kamen, aber Granit Cekaj, Dardan Krasniqi, sowie Gazmend Morina konnten die Führung nicht ausbauen. Da auch die Steinacher nicht mehr gefährlich wurden, endete das Spiel mit 3:2 aus Sicht des FC Besa. Ein verdienter Sieg aufgrund des Spielverlaufs im nun vierten ungeschlagenen Spiel in Folge.

Remis im Derby

Das nächste St. Galler Stadtderby in der Gruppe 3 der 3. Liga sollte ebenfalls halten was es im Vorfeld versprach. Speziell an diesem Spiel, dass ein weiblicher Schiedsrichter die Partie leitete unter der Beobachtung von rund 20 Schiedsrichtern in Ausbildung und deren Verantwortlichen. Ob sich das auf das Spiel ausgewirkt hat?

 

Das Derby zwischen dem FC Besa und dem FC St. Otmar begann ab der ersten Minute heissblütig. Beide Teams schenkten sich nichts und entsprechend waren bereits die ersten Zweikämpfe geführt. Das ruppige Spiel verhinderte klare Torchancen auf beiden Seiten, wobei Besa mit mehr Ballbesitz agierte. Die erste konkrete Torchance für die Gäste, ermöglichte der FC Besa selbst. Ein vermeintlich langer Ball kam direkt zu einem Abwehrspieler von Besa, da der Ball nicht optimal kontrolliert werden konnte, landete die Kugel direkt vor die Füsse eines St. Otmar-Spielers und der Rückstand stand in der 37. Minute fest. Der Gegentreffer fiel überraschend für das Heimteam aus. Der FC Besa erholte sich jedoch rasch von diesem Schock und stürme sogleich mit mehreren Anläufen vor das Tor der Otmarer. So gelang es nur drei Minuten später den Ausgleich zum 1:1 zu erzielen. Griseld Hoxhaj lies sich im Nachschuss eines vorgegangenen Abprallers von Granit Cekaj, nicht zwei Mal bitten. Mit diesem Zwischenresultat sollte wenig später auch der Pausenpfiff ertönen. Die vier gelben Karten (jeweils 2 pro Team) in der ersten Hälfte, deuteten darauf hin, dass die Schiedsrichterhin alle Hände voll zu tun hatte. Jedoch leitete sie die Partie bis Anhin souverän.

 

Die zweite Hälfte dieses Derbys sollte ein Ebenbild der ersten werden. Dem FC Besa gelangen zwar nun bessere Ballstafetten, jedoch scheiterte man am eigenen Unvermögen vor dem Tor um die Führung zu erzielen. Da das Heimteam nun offensiver agierte, lauerte der FC St. Otmar auf den nächsten Konter. Die Taktik sollte aufgehen, denn ein langer Ball in der 59. Spielminute fand den Stürmer der Gäste, welcher sich von der Abwehr lösen konnte und zur 2:1 für sein Team einnetzte. Die Gangart auf dem Platz hatte sich nicht geändert nach einem ungewolltem Fusstritt eines Otmar-Spielers ins Gesicht von Gazmend Morina erhitzten sich die Gemüter noch mehr auf dem Platz. Es hätte klar gelb für das ungewollte Foul geben sollen, stattdessen sammelten sich Spieler beider Mannschaften zu regen Diskussionen. Nach einem ungeschickten Schubser von Mentor Gashi fiel Stürmer Denis Omerbegovic im Stile des sterbenden Schwanes auf den Boden. Letzterer stand dem Besa-Spieler vorher, hinter den Augen der Spielleiterin, gezielt auf die Füsse. Die Schiedsrichterin entschloss sich hier die rote Karte zu zücken für Gashi, welcher den Platz frühzeitig verlassen musste. Nachdem auch Agim Binaku von der Trainerbank auf die Tribüne verwiesen wurde, konnte das Spiel endlich fortgesetzt werden.

 

Trotz der Überzahl der Gäste, gelang es dem FC St. Otmar seinen Vorteil nicht zu nutzen. Ganz im Gegenteil Besa drehte nun mit 10 Mann richtig auf. Mehrmals tankten sich die Offensivspieler um Granit Cekaj, Pjeter Baftijaj und Griseld Hoxhaj gefährlich vor das Tor der Gäste. So sollte es tatsächlich Pjeter Baftijaj sein, der den verdienten Ausgleich zum 2:2 in der 77. Minute markierte. Herrlich wie er sich geschickt von seinen Bewachern löste und den heranlaufenden Torwart mit einem Lupfer ins Tor düpierte. Der FC Besa schien nicht genug zu haben und übte weiterhin Druck aus in den letzten Spielminuten. Gefühlte fünf Grosschancen konnte das Heimteam nicht nutzen um den Siegtreffer zu erzielen in den regulären 90 Minuten. Dank der zahlreichen Unterbrüche stand den Teams eine lange Nachspielzeit bevor. Die Spannung stieg vor einem Freistoss des FC St. Otmar aus aussichtsreicher Position. Doch das Offside-Tor, welches aus diesem Spielzug gelang wurde zurecht nicht gegeben. Im gleichen Atemzug sollte die letzte Torchance dem FC Besa gehören. Ein langer Ball für Pjeter Baftijaj, welcher den Ball wieder kontrolliert annahm. Seinen ersten Schuss parierte der Torhüter der Gäste noch. Der herankommende Verteidiger von Otmar behinderte seinen Teamkamaraden eher, als er ihm half, so konnte Baftijaj den Ball doch noch einschieben! Der reguläre Treffer wurde jedoch nicht gegeben. Die freudige Extase der Zuschauer änderte auch nichts daran. Das Spiel endete 2:2.

 

Ob die entfachten Emotionen im Spiel oder die Beobachtung der Schiedsrichter-Talente die Spielleiterin beeinflusst haben, lassen wir offen. Ebenso, ob die Partie sauber geführt war. Die anwesenden Fachleute des OFV haben sicherlich genug Stoff um die Beobachtung selbständig zu bewerten.

Umkämpfter Sieg in Kreuzlingen

Dem FC Kreuzlingen gingen vor dem Spiel schon die Lichter aus. Wortwörtlich. Der Sicherheitskasten brannte kurz aufgrund eines Kurzschlusses und die Scheinwerfer fielen aus auf dem Hauptplatz. Glücklicherweise konnte das Spiel später doch noch auf einem weiteren Platz stattfinden.

 

Der FC Kreuzlingen wollte vor heimischem Publikum die nächsten Punkte einfahren um über den Strich zu kommen und die Chance für den Ligaerhalt zu wahren. Entsprechend legte die Heim-Elf auch auf dem Fussballplatz los. Die Startphase gehörte den Kreuzlingern, welche das Tempo angaben. So kam es wenig überraschend, dass Stürmer Martin Veleslavic der Abwehr der Gäste entkommen konnte und in der 20. Minute zum 1:0 einnetzte. Ein sauber ausgeführter Konter, wobei der Assistgeber den Ball vermutlich in einer Abseitsposition übernahm. Dies änderte jedoch nichts an diesem Zwischenstand. Das Spiel wurde intensiver und der FC Besa kam mit der Zeit auch besser ins Spiel, obwohl das Mittelfeld der Gäste über lange Zeit keine Akzente nach vorne setzen konnte. Mit einem schönen Solo war es dann Griseld Hoxhaj, welcher für den Ausgleich sorgte. Sein präziser Flachschuss ins Eck war unhaltbar für den Torhüter. Damit nicht genug, nur wenige Minuten später tankte sich Sheval Ljatifi durch die Abwehr der Kreuzlinger und lupfte den Ball herrlich über den herausstürmende Torhüter. Der Ball ging an die Unterkante der Latte und prallte wieder auf den Boden. Ob der Ball hinter der Linie war, war schwierig zu erkennen, der Schiedsrichter lies weiterspielen. Mit diesem 1:1-Zwischenresultat erklang fünf Minuten Später der Pausenpfiff.

 

Trainer Agim Binaku war nicht zufrieden mit der Leistung seines Teams, entsprechend harsch waren seine Worte in der Halbzeit-Rede. Seine Spieler haben sich die Rede des Trainers jedoch zu Herzen genommen. Fokusierter gingen die Gäste in die zweite Halbzeit und gewannen viele der hartgeführten Zweikämpfe. Besonders Jeronim Lazraj zeigte eine starke Partie auf der rechten Abwehrseite und lies nichts anbrennen. Besa kam nun auch gefährlicher vor das Tor. Granit Cekaj konnte knapp vor dem Strafraum nur noch durch ein Foul gestoppt werden nach einem Angriff kurz nach Wiederanpfiff. Enis Lela übernahm den Freistoss und schoss die Kugel unhaltbar in die Maschen zur Führung. Der Mittelfeldspielter krönte seine Leistung selbst mit diesem Tor. Der FC Besa hat das Spiel mittlerweile in der Hand und stürme weiter in Richtung Tor der Kreuzlinger. Der blitzschnelle Ljatifi setzte sich auf dem rechten Flügel wiederholt durch und spielte den Ball in die Mitte, wo Granit Cekaj das Leder per Kopf einnetzte und die Führung ausbaute. Es waren 67. Minuten gespielt. Der Spielspass kehrte bei Besa zurück und die Kreuzlinger setzten nicht mehr viel entgegen. So waren es Cekaj und Baftijaj, die gute Chancen hatten um weitere Tore zu erzielen. Als Doppeltorschütze zeichnete sich dann Griseld Hoxhaj ein. Er eroberte den Ball mit einem guten Pressing von der Abwehr und lies sich sein zweites Tor nicht nehmen. Ein verdienter Treffer in der 85. Spielminute durch den stark aufspielenden Hoxhaj, der somit auch den Endstand von 4:1 markierte. 

 

Der FC Besa zeigte eine starke Mentalität in diesem Spiel und drehte eine am Anfang umständlich geführte Partie. Es gilt die vorhandene Qualität der Mannschaft und das bestehende Potenzial immer abzurufen um weiterhin gute Leistungen erbringen zu können. 

 

Wichtiger Sieg für das Selbstvertrauen

An diesem sonnigen Tag fanden zahlreiche Zuschauer den Weg ins Stadion Espenmoos. Die Erwartungen waren hoch vor diesem Spiel, denn das erfolgsverwöhnte Publikum wollte wieder einen Sieg sehen und viele Tore. Sollten sie heute belohnt werden?

 

Bereits ab der ersten Minute sah man dem FC Besa an, dass sie bereit waren sich aufzuopfern für die nächsten 3 Punkte. Das Heimteam nahm das Zepter in die Hand und früh in der 5. Minute erspielte man sich die erste Grosschance. Erjon Mucodemi erhielt nach einem feinem Zuspiel das Leder auf seinen schwächeren linken Fuss, sein Abschluss missglückte jedoch. Statt des Führungstreffers kam es knüppeldick für die St. Galler. Bei einem schnellen Konter des FC Neukirch-Egnach, stand die Viererkette nicht optimal. Nach einer Flanke in den Strafraum stürzte ein Angreifer der Gäste im Zweikampf in der Luft und es ertönte ein Pfiff des Schiedsrichters. Unverhoffter Elfer für die Gäste. Der Penalty sollte nicht nur auf dem Platz, sondern auch zwischen den Zuschauern zu regen Diskussionen führen. Torhüter Tun Nikollaj hielt den letzten Elfmeter gegen den SC Brühl und stand nun Captain Ralph Stalder gegenüber. Letzterer liess sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und schoss den Ball zur Führung in die Maschen in der 11. Spielminute. Der Rückstand sollte den FC Besa ein wenig von der Fassung bringen, denn die Gäste gewannen mehr Spielanteile und traten nun mit breiter Brust an. Die Spielzüge der Gäste gelangen nun besser und man konnte die Abwehr des FC Besa ernsthaft in Bedrängnis setzen. Erst nach einer halben Stunde zirkulierte der Ball beim Heimteam wieder sauberer in den eigenen Reihen. Für einmal konnte Granit Cekaj seinen Aufpassern entwischen und gestaltete für sich selbst eine gute Gelegenheit, sein Schuss kam jedoch nicht aufs Tor. Die präziseren Kombinationen des FC Besa sollten auch dafür sorgen, dass Enis Lela in der 36. Minute vor dem Strafraum zum Schuss kam. Noch bevor er am Abschluss gehindert werden konnte, schlenzte er den Ball aus rund 18 Metern an Gegenspieler und Torwart vorbei zum verdienten 1:1. Dies sollte auch gleichzeitig der Pausenstand sein.

 

Man war gespannt, welche Mannschaft das Spiel an sich reissen würde. Gleich in der ersten Spielminute der zweiten Hälfte setzten die Gäste ein Ausrufezeichen. Mit einem schönen Solo von Rico Ziegler gehörte der erste Abschluss in Halbzeit zwei dem FC Neukirch-Egnach. Glück für das Heimteam, dass der Offensivmann nur den Aussenpfosten traf. Der FC Besa zeigte sich nicht beeindruckt von dieser Torchance und gleich im Gegenzug kommt Sheval Ljatifi aus aussichtsreicher Position zum Abschluss, da er den Ball jedoch nicht optimal trifft, bleibt der Führungstreffer verwehrt. Auch die nächste Aktion sollte dem Flügelflitzer Sheval Ljatifi gehören, denn nur zwei Minuten später wurde sein nächster Torschuss in extremis pariert vom gegnerischen Torhüter Pascal Tapfer. Im Minutentakt konnte sich der FC Besa nun mehrere Torgelegenheiten erspielen, doch Cekaj, Ljatifi und Lela sollten das Tor nicht mehr treffen. So nahm Erjon Mucodemi die Rolle des Torschützen ein und konnte in der 55. Minute einen Angriff erfolgreich zur verdienten Führung verwerten. Die Mannschaft bejubelte den Treffer euphorisch zusammen mit den Zuschauern. Der FC Besa dominierte in der zweiten Halbzeit das Spielgeschehen über lange Stecken. Die Gäste wollten es jedoch noch einmal wissen und spielten offensiv ausgerichtet auf den Ausgleich. Rund eine Viertelstunde vor Schluss, sollte es der Schiedsrichter sein, der den Gästen die Möglichkeit zum zweiten Tor ebnet. Nach einem fair geführten Zweikampf rollte der Ball zur Grundlinie des Torhüters Tun Nikollaj, welcher einen Eckball verhinderte und den Ball mit den Händen im Spiel hielt. Das die Situation als Rückpass durch den Schiedsrichter gewertet wurde, überraschte sogar einige der Gäste-Fans. Der indirekt getretene Freistoss ermöglichte es den Gästen aus rund 5 Metern zum Abschluss zu kommen, doch viele Beine des Heimteams verhinderten ein weiteres Erfolgserlebnis für den FC Neukirch-Egnach. Dank dem hochstehenden Spiel der Gäste, waren sie anfälliger auf Konter, dies sollte dem FC Besa in die Karten spielen. Mittelfeld-Terrier Gazmend Morina spielten einen langen Ball nach vorne Richtung Pjeter Baftijaj, welcher mit seiner ersten Ballberührung nach seiner Einwechslung das 3:1 schiessen sollte. Mit seinem wuchtigen Antritt und ebenso hartem Schuss, liess er dem Schlussmann keine Chance. 

 

Ohne weitere nennenswerte Aktionen endete das Spiel mit 3:1 für den FC Besa. Ein Sieg, welcher die Mannschaft beflügeln soll für den weiteren Verlauf der Saison. Ein Sieg, welcher das Selbstvertrauen gestärkt hat und das Team auf die Erfolgsspur zurück führen soll.

Stadt-Derby ohne Sieger

Die Ausgangslage versprach ein spannendes Spiel zwischen dem SC Brühl und dem FC Besa St. Gallen. In diesem Stad-Derby wollte der FC Besa überzeugen und die nächsten Punkte einfahren. Warum dies nicht einfach werden sollte, war vor der Partie schon klar, denn der SC Brühl startete besser in die laufende Saison und konnte bereits einige Punkte für sich gewinnen.

 

Wie schon in den vergangenen Spielen trat der SC Brühl im heimischen Paul-Grüniger-Stadion selbstbewusst auf und spielte hoch auf Pressing. Mit präzisem Passspiel und guten Kombinationen kamen die Brühler gefährlich vor das Tor von Tun Nikollaj. So feierten die Kronen bereits in der 15 Minute den Führungstreffer zum 1:0.  Der FC Besa lies nicht locker und gestaltete ein offenes Spiel, welches auch die Zuschauer verzückte. Die Chancen auf beiden Seiten blieben jedoch ungenutzt bis zum Ende der ersten Halbzeit, da brannte es nochmals im Strafraum des SC Brühl. Der aufgerückte Rechtsverteidiger Mentor Gashi wurde im Strafraum angespielt, doch bevor er den Ball weiterspielen konnte, holte man ihn von den Beinen. Elfmeter für den FC Besa. Mentor Gashi musste aufgrund der schwerwiegenden Verletztung durch den Krankenwagen in die Notaufnahme begleitet werden. Mehr als Glück für die Hausherren, die keine Karte vom Schiedsrichter in dieser Situation zu sehen bekamen. Der Penalty wurde in der Nachspielzeit durch den jungen Enis Lela eiskalt zum Ausgleich geschossen.

 

Die zweite Hälfte zeigte deutlich, dass beide Mannschaften den Sieg in diesem Spiel wollten. So konnte man als Zuschauer in den Genuss von einem offensiven Spektakel kommen. Auf beiden Seiten wurde das Tor gesucht. In den ersten Minuten dieser Hälfte war es jedoch eher des SC Brühl, welcher die konkreteren Chancen erhielt. In Extremis konnte die Verteidigung um Captain Ilir Lazraj einige Male klären. Auch die Torhüter lieferten eine unglaubliche Partie ab. Ungeschickt verhielt man sich leider knapp 10 Minuten vor Schluss, als man einen Gegenspieler der Brühler im eigenen Strafraum zu körperbetont am Schuss störte - Elfmeter für das Heimteam. Die Nerven waren angespannt, als Oliver Schneider zum Elfer gegen Tun Nikollaj antrat. Der Captain der Brühler schoss den Elfmeter stark ins untere linke Eck, doch noch bemerkenswerter war die Parade von Nikollaj, welcher den Ball mirakulös parierte und sein Team so im Spiel hielt. Diese Parade sollte allen Spielern des FC Besa nochmals auftrieb geben. Die Spielzeit bis zum Schlusspfiff sollte den Gästen gehören. Mehrere Chancen konnten sich die Gäste aus dem Espenmoos erspielen. Praktisch am Ende der Partie verzeichnete man noch einen Lattentreffer. Die letzte Aktion des Spiels gehörte Vincenc Lazraj, der mit einem Weitschuss den Ball knapp über das Lattenkreuz schoss. Der Führungstreffer sollte verwehrt bleiben. Das Spiel endete 1:1. In diesem offenen Spiel lag alles drin, ein Auswärtssieg wäre durchaus verdient gewesen, doch über das gesamte Spiel betrachtet nimmt der FC Besa gerne diesen Punkt mit in die Tabelle.

 

Niederlage gegen formstarke Gossauer

Im Spiel gegen den formstarken FC Gossau, wollte der FC Besa vor heimischem Publikum zeigen, was man drauf hat. Besonders vor einer hohen Anzahl an Zuschauern und der Präsenz des Schweizer Fernsehens (SRF).

 

Das Spiel beginnt jedoch gleich von Anfang an mit einer hohen Nervosität auf beiden Seiten. Geprägt von vielen Fehlpässen und eher glücklichen Kombinationen auf beiden Seiten, fanden auch die beiden Trainer zuerst keinen Gefallen am Spielverlauf. Dies sollte sich jedoch in der 9. Minute ändern. Ein vermeintlich ungefährlicher langer Ball wurde von der Abwehr des FC Besa nicht geklärt. Die blitzschnellen Gossauer schalteten rasch um, sodass eine Mehrzahl gegnerischer Spieler vor dem Tor von Tun Nikollaj stand. Mit einem Querpass in den Strafraum verschaffte man Michael Keller genügend Platz, sodass sich dieser eine Ecke aussuchen konnte. Am Spielverlauf änderte sich durch diesen Treffer wenig, beide Mannschaften versuchten das Spiel oftmals zu beruhigen, doch gelang dies nur bedingt und wenn, dann eher dem FC Gossau. Die Gäste tankten sich im Angriff einige Male durch und konnten Ihre Gelegenheit effizient nutzen, indem Dominic Jaenker zum 2:0 in der 28. Minute traf. Der FC Besa schien nach diesem Treffer im Schockzustand und konnte in der ersten Hälfte nicht mehr reagieren.

 

Die zweite Hälfte begann sehr ähnlich wie die erste. Nur schienen die Rollen jetzt andersrum verteilt. Der FC Besa machte mehr für das Spiel und agierte vermehrt offensiver. Mehrmals gelang es über die Seiten gefährlich zu werden, aber die Präzision im Abschluss verhinderte den Anschlusstreffer für das Heimteam. Die Gossauer spielten als Team im Kollektiv stark zusammen und hielten alle Defensivaufgaben ein, sodass die 0 stehen blieb bis zum Schlusspfiff. Der FC Besa konnte trotz guten Spielanteilen in der zweiten Hälfte, keinen Treffer erzielen. Im Gegenzug, lief man in der Nachspielzeit in einen Konter, welcher das Endresultat von 0:3 durch Kevin Betz bedeutete.

 

Die Saison verläuft somit aus sportlicher Sicht weiterhin nicht wie gewünscht. Das Team bleibt den Zuschauern einiges Schuldig, denn die Qualität der Mannschaft ist unumstritten. Wir sind gespannt, ob das Team ihr Potenzial in den folgenden Spielen abrufen kann.

Der erste Dreier der Saison in Herisau

Das dritte Ligaspiel der laufenden Saison 2018/2019 stand auswärts gegen den FC Herisau bevor. Nach einem Remis und einer Niederlagen in den ersten beiden Auftaktspielen, wollte der FC Besa in Herisau den ersten Dreier der Saison einfahren.

 

Auf der Sportanlage Ebnet in Herisau herrschten kühle Temperaturen bei Regenwetter bei Spielbeginn. Die St. Galler fanden auf Anhieb jedoch Gefallen an der nassen Spielwiese und vermochten den Ball in den eigenen Reihen zu kontrollieren. So gelang es dem FC Besa bereits nach wenigen Minuten zu einer glorreichen Torchance zu kommen. Stürmer Granit Cekaj sprintete alleine auf den Torhüter von Herisau zu, welcher den Winkel gut verkürzte und den Ball in Extremis parierte. Das war das erste Warnsignal für den FC Herisau. 

Da der FC Besa das Zepter nicht aus der Hand gab ging es hauptsächlich nur in eine Richtung. So war es auch in der 25. Minute, als Granit Cekaj im Angriff den Ball in den Rücken der Abwehr spielte, wo Enis Lela aus aussichtsreicher Position zur 1:0-Führung verwandelt konnte. Der FC Herisau tat sich auch weiterhin Schwer das Offensivspiel des FC Besa zu verhindern. Nach einem gut geschlagenen Eckball von Sheval Ljatifi rollte der Ball zu Pjeter Baftijaj, welcher aus kurzer Distanz nicht lange zögerte um die Führung auf 2:0 auszubauen. Kurz vor der Pause schien der FC Besa mental schon in der Kabine zu sein, denn der FC Herisau nutzte die Unachtsamkeit der Gäste eiskalt aus, indem Marco Schmid einen gut organisierten Spielzug per Kopf zum Anschlusstreffer verwertete. Halbzeit in Herisau.

 

Nach der Pause schienen die Trainer Agim Binaku und Vincenc Lazraj die richtigen Worte gefunden zu haben, denn der FC Besa schien ab der ersten Spielminute der zweiten Halbzeit hellwach. So konnte Cekaj den ersten persönlichen Treffer Saison in der Minute 47 erzielen und legte mit seinem zweiten Treffer knapp drei Minuten Später zum 4:1 nach. Die Herisauer wirkten dem Spiel wenig entgegen und lauerten auf ihre Konterchancen, welche jedoch meist ungenutzt blieben. Wieder jedoch gelang es Marco Schmid der Abwehr der Gäste zu entkommen und netzte zum 4:2 in der 82. Spielminute ein. Den 3-Tore-Vorsprung wollte jedoch Granit Cekaj wieder herstellen und so gelang ihm nur zwei Minuten Später sein Tor zum Hattrick und sogleich zum Endresultat von 5:2. Der FC Besa St. Gallen hat gezeigt, dass die Mannschaft zu Recht als Favorit für die oberen Tabellenplätze gehandelt wird und möchte schon im nächsten Spiel gegen den formstarken FC Gossau die begonnene Siegesserie weiterführen.

Bittere Niederlage gegen den FC Flawil

Das Top-Spiel der Runde in der 3. Liga der Gruppe 3 sollte halten was es versprochen hatte. Ein packendes Spiel zwischen zwei spielerisch guten Mannschaften. 

 

Der FC Besa legte bereits in der 1. Minute mit einer Grosschance los. Nur knapp verfehlte der Hechtkopfball von Erjon Mucodemi das Gehäuse der Gäste. Es drückte weiterhin der FC Besa und so kam Granit Cekaj nach einem langen Zuspiel alleine vor den Torhüter und vergab diese Situation leider kläglich. Es spielte die Minute 19. Die Gäste aus Flawil kamen mit der Zeit immer besser ins Spiel, ohne aber wirkliche Torgefahr auszustrahlen. So war es wieder der FC Besa mit Granit Cekaj und Sheval Ljatifi, die offensiv zauberten aber vor dem Tor kläglich vergaben. Dies sollte sich leider rächen. In der 32. Spielminute konnte sich der FC Flawil auf der linken Seite durchsetzen. Der Pass in den Rücken der Abwehr fand seinen Abnehmer und die Gäste konnten ihren ersten Treffer bejubeln. Die letzten Minuten der ersten Halbzeit vergingen ohne Nennenswerte Aktion und so pfiff der Schiedsrichter die Partie pünktlich zur Pause. 

 

Nach der Pause schienen die Flawiler wacher auf dem Spielfeld und konnten die Abwehr des FC Besa von Beginn in Bedrängnis setzen, so sehr, dass in der 48. Minute der gegnerische Angriff nur durch ein Foul im Strafraum gestoppt werden konnte. Der FC Flawil nahm dieses Geschenk dankend an und verwandelte zum 2:0. Der FC Besa hatte merklich Mühe den Rückstand zu verarbeiten und wurde durch das Pressing der Flawiler in die eigene Hälfte gedrückt. Das Laufpensum sollte sich für die Gäste auch auszahlen, denn sie erhöhten das Score sogar auf 3:0 in der Minute 60.

Durch diesen Treffer, sollte das Spiel etwas der Flawiler abflachen, welche einen Gang runter schalteten. Der FC Besa warf in den letzten Minuten nochmals alles nach vorne und konnte den Anschlusstreffer durch Granit Cekaj in der 73. Spielminute verzeichnen. Die Hoffnung die aufkam, genügte jedoch nicht um den Vorsprung einzuholen. Trotz zahlreicher Chancen des Heimteams blieb es beim Endresultat von 3:1 für den FC Flawil. Eine bittere Niederlage, wenn man in Anbetracht zieht, dass man das Spielgeschehen besonders in der ersten Hälfte nach belieben dominierte. 

Remis im ersten Spiel der Saison 18/19

Das erste Spiel der Saison fand gegen den FC Romanshorn statt. Die Spannung vor dem Spiel war den Teams ins Gesicht geschrieben. Das Spiel galt als Top-Spiel der Runde, weil beide Mannschaften in der oberen Tabellenhälfte zu erwarten sind. Der FC Besa konnte aus personeller Hinsicht noch nicht aus dem Vollem schöpfen. Noch immer muss man auf Spieler mit Ferienabwesenheit oder Spieler mit einer Gelbsperre verzichten.

 

Wie zu erwarten war, tasteten sich beide Teams sorgfältig an einander an. Prioritär wollte man auf beiden Seiten keine Fehler machen und so konzentrierten sich die Mannschaften auf ein kontrolliertes Ballspiel im Mittelfeld. Man überliess sich jeweils den Ball sehr lange, um an der prallen Sonne nicht allzu schnell an das physische Limit zu kommen. Besonders der FC Romanshorn stand tief in der eigenen Hälfte und lauerte auf die Kontergelegenheiten, welche sich durchaus boten. Die Abwehr des FC Besa gab sich jedoch keine Blösse und konnte dank gutem Stellungspiel mehrmals die Angriffe im Keim ersticken lassen. Auf der anderen Seite verrichtete auch die Defensive des Heimteams sehr gute Arbeit und lies kaum Chancen zu. Alternative Distanzschüsse der Gäste, vor allem durch den stark aufspielenden Pjeter Baftijaj waren jedoch zu ungenau oder wurden durch den Torhüter der Romanshorner abgewehrt. Keine der Mannschaften konnte dem Spiel seinen eigenen Stempel aufdrücken, sodass die wenigen Chancen ungenutzt blieben und man sich mit 0:0 in die Halbzeitpause verabschiedete.

 

Die zweite Hälfte des Spiels knüpfte an die erste Halbzeit an. Taktisch verändertes sich wenig, obschon der FC Besa mit mehr Präsenz im Mittelfeld versuchte das Spiel offensiv zu gestalten, gelang es auf dem eher kleinen Platz in Romanshorn nicht das Heimteam in Bedrängnis zu setzen. Je länger das Spiel ging, desto öfter kamen die Romanshorner zu ihren gewünschten Kontermöglichkeiten. Glücklicherweise für den FC Besa wurden die Angriffe nicht erfolgreich abgeschlossen. Trotz mehren Schüssen gelang die Kugel selten auf den Kasten der St. Galler und wenn schon, wurde er mühelos pariert durch Torhüter-Neuzugang Tun Nikollaj. Das Spiel halt was es versprach - Spannung pur! Das Torspektakel blieb jedoch aus und daran änderte sich auch in der Nachspielzeit nichts mehr. Die Mannschaften egalisierten ihre Stärken und schenkten sich wenig Platz, kaum Zeit beim Zuspiel und schon gar keine Tore. FC Romanshorn vs. FC Besa - 0:0.

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